Die Betriebsnahe Nachqualifizierung geht in die zweite Halbzeit

Am Montag den 26.03.2012 zogen die Beteiligten des Projektes „Betriebsnahe Nachqualifizierung“ eine positive Zwischenbilanz. Hauptakteure hierbei waren vor allem die TeilnehmerInnen, die von Ihren Erfahrungen  der betrieblichen Erprobung als auch der fachlichen Unterweisung im  Werkhof berichteten.  Unter dem Motto „get together“ konnten sich Kooperationspartner, Unterstützer, Praktikabetriebe und Interessierte von der Umsetzung des  innovativen Konzeptes überzeugen.

Berufswuensche   

In der feierlichen Eröffnung mit Grußwörtern der Sozialdezernentin Barbara Akdeniz, der Geschäftsführerin der Arbeitsagentur für Arbeit Birgit Förster und dem Geschäftsführer des Jobcenters Andreas Heun standen die TeilnehmerInnen im Mittelpunkt. Die Potentiale der Jugendlichen und die Zukunft auf dem Arbeitsmarkt aber auch in der Gesellschaft waren wichtige Themen.

Manche Ergebnisse der unterschiedlichen Module wie die selbstgemalten Portraits der TeilnehmerInnen konnten auch gleich bestaunt werden. Direkt aus der Praxis wurde von der sozialpädagogischen Mitarbeiterin Kirsten Franke und dem fachpraktischen Anleiter Mathias Hütter über Motivationsschübe, aber auch Frustrationen berichtet.

Der Höhepunkt der Veranstaltung waren jedoch die wichtige Situationen und bewegende Augenblicke geschildert von den jugendlichen TeilnehmernInnen selbst. Sehr persönlich und offen erzählten die Jugendlichen wie sie die Zeit im Projekt erlebt haben. „Am Anfang hatte ich überhaupt keinen Bock auf das Projekt und jetzt ist mir bewusst geworden wie wichtig Praktikumserfahrungen sind. Ich habe auch zum ersten Mal meine Stärken erkannt und weiß nun dass es auf mich ankommt meine Zukunft in die Hand zu nehmen.“

Auch die Zahlen sprechen ganz klar für das Konzept der betriebsnahen Nachqualifizierung. Die  bunte Mischung der zwanzig Jugendlichen im Alter von 16 bis 24 Jahre bietet eine große Vielfalt der unterschiedlichsten Berufswünsche, von A wie Automobilkauffrau bis Z wie Zerspannungsmechaniker ist vieles vertreten. Die ersten Erfolge sind bereits zu verzeichnen. Es haben bereits fünf Jugendliche eine Einstiegsqualifizierung oder Ausbildung begonnen. Trotz unterschiedlichen Zukunftsvisionen, Nationalitäten und auch Schulabschlüssen vereint die TeilnehmerInnen eins, endlich eine Ausbildung zu finden!

Als Modellprojekt wurde sich auf das Einzugsgebiet Darmstadt beschränkt. Das Konzept wird kontinuierlich weiterentwickelt und alle  Beteiligten waren sich einig, dass es richtungsweisend ist und weiter unterstützt werden soll. Die bereits gesammelten Erfahrungen helfen das Projekt zu evaluieren und eventuell um weitere Module zu ergänzen.

Natürlich haben auch die Firmen ein Interesse daran die geeigneten Jugendlichen für eine Ausbildung zu finden und so konnte während der Veranstaltung auch ein unterschriebener Ausbildungsvertrag überreicht werden. Im Anschluss stellte Herr Gilke auch die neue IHK Ausbildungsbörse vor.

Projektdaten:

  • Laufzeit vom 01.10.2011 bis 31.08.2012
  • Ansprechpartnerin: Angelika Dittmar (Tel: 06151/5004814 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! )
  • Finanziert wurde das Projekt von der Wissenschaftsstadt Darmstadt und dem jobcenter Darmstadt.

Weitere Informationen zum Projekt Betriebsnahe Nachqualifizierung .