Herzlich Willkommen beim Werkhof Darmstadt e.V.

Der gemeinnützige Verein Werkhof e.V. bereitet in Darmstadt Jugendliche auf eine Berufsausbildung vor und bildet junge Menschen zu IndustriemechanikerInnen aus.

In Mittel- und Südamerika sowie in Afrika unterstützt der Werkhof e.V. verschiedenste Projekte mit dem Ansatz "Hilfe zur Selbsthilfe". Abgerundet wird die Arbeit der Nichtregierungsorganisation Werkhof durch ein umfangreiches entwicklungspolitisches Bildungsangebot für Schüler, Lehrer und Multiplikatoren in der Jugendarbeit.


Rundumschau-Newsletter

Ökologische Landwirtschaft etabliert sich

EIN BMZ- PROJEKT VON 2017 – 2020

FÖRDERUNG DER LANDWIRTSCHAFTLICHEN GENOSSENSCHAFT EL EDÉN ZUR NACHHALTIGEN VERBESSERUNG DER PRODUKTIONSBEDINGUNGEN IHRER MITGLIEDER

Auf der Insel Ometepe im Nicaraguasee haben die 60 Bauernfamilien der Genossenschaft El Edén zunächst nicht viel von den Unruhen gespürt, die monatelang den Alltag der Menschen in Nicaragua geprägt haben. Sie konnten ihre Kredite erfolgreich einsetzen und freuen sich jetzt über eine ungewöhnlich gute Ernte, die glücklicherweise nicht von den Oktoberunwettern beeinträchtigt wurde.

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Trinkwassersicherung im Mittleren Pilcomayo- Gebiet

Neues BMZ Projekt vom 1.9.2018 bis 29.2.2020

In den 4 Nivaĉle-Gemeinden des Mittleren Pilcomayo-Gebiets im Chaco mit seinen aktuell 1.100 Bewohner*innen herrscht aufgrund der geohydrologischen bzw. klimatischen Konstellation sowie der gegenwärtigen Unzugänglichkeit der Wasserressourcen strukturelle Trinkwasserknappheit, was in den vergangenen Jahren zu kritischen Situationen geführt hat. Während eines Projektbesuchs 2013 wurde das auch für die Besucherin offensichtlich.

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Berufliche Förderung benachteiligter Frauen durch Aufbau eines Produktionsbetriebs

Neues BMZ-Projekt für CECIM bewilligt vom 1.7.2018 bis 31.5.2021

Trotz der Unruhen in weiten Teilen des Landes konnte CECIM pünktlich im Juli 2018 mit den Vorbereitungen zur Einrichtung einer professionellen Backstube beginnen. Noch dieses Jahr sollen 10 Frauen mit der Ausbildung starten, um das Handwerk einer Bäckerin und Konditorin zu erlernen. Dabei soll von Anfang an für den Verkauf produziert werden.

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Armutsreduzierung durch soziale und wirtschaftliche Stärkung von Kleinstunternehmen in Masaya und Umgebung

BMZ-Projekt von 2016 bis 2018

Förderung von Menschen mit Beeinträchtigungen über den gemeinnützigen Verein La Luz

Mittlerweile haben die 100 Familien, die mit Angehörigen mit Beeinträchtigungen leben, einen Kleinkredit erhalten einschließlich der dazu entwickelten Schulungen.

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Unterkategorien

  • Wir über uns

    Wer wir sindKurze Übersicht der Vereinsentwicklung
    Wer mehr Informationen über die Geschichte des Werkhof e.V. wünscht, kann sich das pdf-Dokument Vereinsgeschichte (Stand 2003) / Satzung (Stand 2008) downloaden.


    1. Verein

    - Rechtsstruktur: gemeinnütziger Verein, gem.e.V., tätig als unabhängige Nonprofitorganisation
    - Gründungsjahr: 1983
    - Zahl der Vereinsmitglieder: 68
    - Interne Organisation: Mitbestimmungsstruktur durch Mitarbeiter/innenbeirat, teamorientiert
    - Entstehung und Leitbild: Entstanden in der Zeit von Friedens-, Protest- und Genossenschaftsbewegungen und in der Diskussion um betriebliche Selbstverwaltung wollte die Gründungsinitiativgruppe einen Beitrag zu einer demokratisierten Produktionsweise leisten, in welcher sowohl ökologisch-nachhaltige Fragestellungen als auch die einer "ungleichen Weltgesellschaft" thematisiert werden sollten. Lebenslanges "globales" und produktion-sorientiertes Lernen in einer weltoffenen Gesellschaft unter Integration von sozialen Randgruppen sollten hierbei einen relevanten Stellenwert erfahren.

    2. Tätigkeiten und Beschäftigte des Vereins

    - berufliche Bildung von arbeitslosen Jugendlichen und Erwachsenen
    - Beschäftigung von Arbeitslosen
    - Abwicklung von Kooperationsprojekten der Entwicklungsarbeit, vorzugsweise in Nicaragua, Kolumbien, Ecuador, Cuba, Mozambique, Burkina Faso, Eritrea
    - entwicklungspoltische Bildungsarbeit in der lokalen Region (Südhessen), aber auch auf europäischer Ebene.
    - Umweltprojekte und -aktivitäten.

    Zahl der Beschäftigten: 13 (davon: 11 Inland, 2 Ausland, 5 weiblich)

    Abgewickeltes Gesamtvolumen (bis Ende 2001):
    seit '84, gesamt ca. 47,0 Mio €
    davon Eine-Welt-Projekte ca. 18,6 Mio €

    3. Ausbildung

    3.1 Ausbildungsinhalte/Berufsbilder
    - 9/84 bis 9/88: Betriebsschlosser/in, Kommunikationselektroniker/in, Feingeräteelektroniker/in
    - ab 9/88: Industriemechaniker/in, Fachrichtung Betriebstechnik
    - ab 3/03: Berufsorientierungs- und Ausbildungsvorbereitungsmassnahmen (zusätzlich)

    3.2 Zielgruppen
    - 9/84 bis 9/88: sog. Altbewerber/innen (min. 1 Jahr ohne Ausb.platz), davon 50% weiblich, ca. 30% Migrant/innen.
    - ab 9/88 bis '93: Arbeitslose (Umschulung)
    - ab 9/90: sozial benachteiligte Jugendliche, darunter ca. 75% Migrant/innen, sowie ca. 5% weiblich.

    4. Auslandsprojekte

    Gesamtzahl bis Ende 2002: 177 Projekte in 22 Ländern.

  • Auslandsprojekte

    Auslands-Projekte


    Seit dem Jahr 1985 unterstützt der Werkhof e.V. Projekte in der sogenannten "Dritten Welt". Begonnen hatte die Auslandsarbeit mit einer politisch motivierten technischen Hilfe im Rahmen der Solidaritätsbewegung für Staatsbetriebe und Projekte im sandinistischen Nicaragua.
    Dies führte zur Gründung der Non-Profit-Struktur "ATES" (Agencia Tecnica de la Solidaridad) in Nicaragua, die bis heute den Rahmen für die Projektarbeit des Werkhof e.V. in Nicaragua bietet.
    Im Laufe der Jahre weitete sich die Arbeit auf andere Länder in Lateinamerika und Afrika aus. Dabei stand immer der Gedanke der "Hilfe zur Selbsthilfe" für marginalisierte und besonders benachteiligte Personengruppen im Vordergrund.
    Besondere Schwerpunkte bildeten sich in den Bereichen Förderung von (Klein)Betrieben, ökologische Landwirtschaft, berufliche Bildung, partizipative Radios und alternative Baustoffe heraus. Aber auch andere, eher untypische Projekte, wie etwa Infrastrukturprojekte im Bereich Wasserentsorgung wurden durchgeführt.
    Die zur Zeit laufenden Großprojekte werden von der Europäischen Union kofinanziert und von weiteren Gebern, u.a. dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), dem Deutschen Entwicklungsdienst (DED), dem Land Hessen sowie von verschiedenen Kommunen und anderen Nichtregierungsorganisationen mitgefördert.

  • Bildungsprojekte